Stilwerk zeigt Recycling Designpreis

 

Das neue Jahr startet im stilwerk mit nachhaltigem Design:

Der 6. Recycling Designpreis, der im Herbst 2013 verliehen wurde, wandert 2014 wieder als Ausstellung durch die vier stilwerk Designcenter. Prämiert wurden mit diesem etwas anderen Designaward innovative Produkte von Nachwuchsdesignern, die aus recycelten Materialien entworfen und produziert sind.Vom 27. Januar bis 15. Februar 2014 zeigt das stilwerk Hamburg die Ausstellung mit den besten ReDesign-Einreichungen, danach ist die Produktschau vom 28. Mai bis 21. Juni im stilwerk Berlin zum „DMY Festival“ zu sehen. Vom 7. bis 28. Juli wandern die neuen Recycling-Designentwicklungen in das stilwerk Düsseldorf, bevor sie schließlich auch in Österreich Halt machen: Vom 10. September bis 4. Oktober ist das „Best of“ zur „Vienna Design Week“ im stilwerk Wien zu sehen.Über 600 Designer/innen aus insgesamt 16 Ländern – darunter rund zwei Drittel aus Deutschland und ein Drittel aus dem internationalen Ausland (unter anderem Belgien, Spanien, Österreich, Polen, Serbien, Israel, Ungarn, Niederlande, Russland, Schweiz, USA) – reichten ihre Arbeiten beim Arbeitskreis Recycling e.V . / RecyclingBörse! ein.Die Designpreis-Jury bewertete die eingereichten Arbeiten in Hinsicht auf ihre Gestaltungsqualität und ihren Gebrauchswert, auf Umweltverträglichkeit, Innovationsgrad und Zukunftspotential und auch auf ihre Realisierbarkeit mit physisch oder psychisch Behinderten, Jugendwerkstätten oder Beschäftigungsinitiativen.

 

Gewinner des mit 2.500 Euro dotierten 6. Deutschen Recycling Designpreises 2013 ist Henry Baumann. Die Jury zeichnete den Hamburger Designer für sein Projekt „130“ aus, eine Entwicklung aus Obstkisten, aus der Gebrauchsgegenstände wie Sitzbank, Leuchte und Tisch entstanden sind. Mit dem 2. Platz würdigten die Juror/innen Daria Wartalska aus Kluczbork, Polen für ihr aus Altglas-Flaschen entwickeltes Projekt „recycling set, tableware“. Dritter Preisträger ist Markus Heinsdorff, der gemeinsam mit Dr.-Ing. Christoph Rapp und Andreas Zeiselmair vom Hydromechanik Labor der TU München seine Entwicklung „Rotor“ umsetzte, ein mobiles Wasser-Kleinkraftwerk aus Recyclingmaterialien wie Traktorschlauch und Fahrraddynamo.